Ein Seitensicht-Sonar liefert kein Höhenmodell — es zeigt, wie der Grund
aussieht, nicht wie tief er liegt. Umgekehrt sagt eine Tiefenkarte nichts darüber, ob dort
Sand, Schlamm oder eine Seegraswiese liegt.
Deshalb werden beide Sensoren in derselben Fahrt betrieben. Sie ergeben zusammen ein
Ergebnis, das mehr ist als seine Teile: eine Tiefenkarte, über die sich die Bodenarten
legen lassen — im selben Bezugssystem, aus derselben Aufnahme, ohne zeitlichen Versatz.
Weil das Boot ohnehin ein Profilraster abfährt, ist der Mehraufwand für das Sonar gering.
Meist genügt es, den Profilabstand an die Schwadbreite anzupassen.